Verrückte Welt. Mitarbeiter der Amerikanischen Botschaft in Kuba sollen wohl über lange Zeit mit Ultraschall-Attacken angegriffen worden sein. Die Betroffenen klagen über Schwindelgefühle, Gehörverlust und Sehstörungen. Die Ermittler des FBI stehen vor einem großen Rätsel. Gibt es wirklich Ultraschall-Attacken? Ist das wirklich möglich? Dabei ist die Antwort ganz naheliegend: Dieser Podcast betreibt schon seit 24 Folgen Ultraschall-Angriffe. Ausgelöst wird dann das so genannte Late-At-Night-Syndrom. Erste symptomatische Anzeichen sind sofortige Langeweile, ansteigendes Desinteresse und schlagartiges Ausschalten der Podcastfolge als Schutzreflex. Letzteres hilft jedoch nicht um Langzeitschäden zu vermeiden. Mit dem Anhören der ersten zwei Sekunden einer Late At Night Folge erhöht sich das Risiko um 150 Prozent, dass man einen schlechten Tag hat. Auch die Nebenwirkungen bei dauerhaften krankhaften Konsum von Late At Night sind verheerend (besonders, wenn man die Folgen tagsüber hört). In 21 von 19 Fällen berichten Late-At-Night-Abhängige von einem ekstatischen Zustand, in den sie verfallen, wenn sie mehr als eine Folge Late At Night am Stück hören, der jedoch in kurzer Zeit dazu führt, dass man in seinem privaten Freundeskreis nur noch schief angeschaut und ausgeschlossen wird, weil man andauernd schlechte Witze, vorhersehbare Pointen und langatmige Musikfestival-Geschichten erzählt.

Schauen Sie nicht weg, ignorieren sie nicht die deutlichen Anzeichen, sondern holen Sie sich Hilfe! Sprechen Sie ihre Angehörigen und Menschen in ihrem Umfeld darauf an, wenn sie bemerken, dass diese innerhalb eines kurzen Zeitraums sehr unlustig geworden sind. Late At Night darf nicht zu einer Volkskrankheit werden. Eine Heilung ist möglich! In den meisten Fällen reicht schon eine zweiwöchige Entzugstherapie mit qualitativen Humor-Podcasts (siehe Platz 1-10 der iTunes-Podcas-Charts in der Kategorie Komödien).

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