Es gibt eine Weisheit von Buddha, die schon seit vielen Generationen überliefert wird und besagt: „Hört auf Wortwitze mit meinem Namen und einem fetthaltigen Molkeerzeugnis zu machen.“ Genauso gibt es auch eine alte Bauernregel, die besagt: „Einen Unterhaltungs-Podcast zu hören ist eine bunte Sause, außer er macht keine Sommerpause.“ Was ich Euch Hörenden damit sagen will ist: Es gibt sehr gute Gründe lieber ein erfolgreiches Comedy-Podcastformat zu hören, als irgendein seltsam unlustiges Undergroundformat, wie „Late At Night“, das es nach 19 Folgen immer noch nicht geschafft eine bekannte Person zum Interview zu treffen und jetzt auch noch den ganzen Sommer über versucht Inhalte ins Internetz zu stellen.

Bekannte Unterhaltungs-Podcastprofis wissen: Es ist wichtig eine Sommerpause einzulegen, um sich rar zu machen, um Ruhe zu tanken und wieder lustige Anekdoten (z.B. aus dem Sommerurlaub am Ballermann) zu sammeln, vor allem aber um ein Entzugsgefühl bei ihren treuen Hörerscharen auszulösen und dann zum passenden Zeitpunkt auf Social Media die Werbetrommel für Merch zu rühren – denn was gibt es besseres, als einen überteuerten, schlecht geschnittenen und in Bangladesh produzierten Hoodie mit dem Logoaufdruck des Lieblingspodcasts, als wochenaktuelle, aber dafür magere neue Episoden des selbigen.

Aber was sollen die beiden untalentierten Außenseiter der Podcastszene – Elias und Matthias – anderes machen? Sie haben keinen Merch, das sie vermarkten können. Und wenn sie welches hätten, dann würde es Niemand kaufen, schließlich macht ja jetzt auch schon Niemand bei ihren Zuschaueraktionen mit. Vor allem aber spricht im September Keiner mehr über sie, wenn sie jetzt eine Pause einlegen würden. Also reden sie wieder über ihre langweiligen Geschichten, diskutieren über die Ehe für Alle und verlieren sich in einem zusammenhanglosen und viel zu langen Gespräch über Nachhaltigkeit, regionale Erzeuger von Lebensmitteln und Kackeschieber.

Viel Spaß!

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